CDU Muggensturm

Kein Kind soll verloren gehen: frühkindliche Bildung in Baden-Württemberg

Das ist das Ziel unserer Kindergartenkinder: unsere verlässliche Albert-Schweitzer-SchuleDas ist das Ziel unserer Kindergartenkinder: unsere verlässliche Albert-Schweitzer-Schule

Brandneu letzte Woche im Koalitionsvertrag

Was in anderen Ländern Europas traditionell und völlig selbstverständlich ist, soll jetzt auch in Baden-Württemberg starten:

Das letzte Kindergartenjahr vor der Grundschule wird verpflichtend für alle.

Die Vorteile liegen auf der Hand.

Dafür braucht es Voraussetzungen.

Genau hier hapert es aber im Ort!

Das letzte Kindergartenjahr vor der Grundschule wird verpflichtend für alle:

- für alle Kinder des entsprechenden Einschulungsjahrgangs

- für alle Sorgeberechtigten für die Altersgruppe

- für die Kindergärten

- für die Trägerorganisationen

Auf Grund dieser Pflicht sollen keinen Gebühren erhoben werden.

Gesetzlich verantwortlich ist bei uns die Gemeinde Muggensturm, die dafür erhebliches Geld aufwendet. Dazu kommen Elternbeiträge, die an die jeweiligen Träger gehen. Da kommt für Familien schnell ein hoher dreistelliger Betrag im Monat zusammen!

Die neue Regelung entlastet die privaten Haushalte. Genauso muss es unseren Gemeindehaushalt entlasten, wenn das Land für das letzte Kindergartenjahr aufkommt.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

- Rückstände und Defizite können schon vor der Schule erkannt und behandelt werden.

- Es gibt keinen finanziellen Grund, Kinder nicht in den Kindergarten zu schicken.

- Bildung wird eindeutig als öffentliche Aufgabe behandelt.

Dafür braucht es Voraussetzungen:

Das ist die notwendige Fachkompetenz des Personals, wozu auch die inklusive Betreuung gehört (in Muggensturm mit den Trägern vertraglich vereinbart!).

Dazu gehört auch eine enge Kooperation zwischen Kindergärten und Grundschule ohne datenschutzrechtliche Hindernisse.

Unabdingbar ist auch die Verlässlichkeit der Betreuung.

Genau hier hapert es aber im Ort:

Im Dezember hatte CDU-Fraktionschef Joachim Schneider eine schriftliche Anfrage im Gemeinderat gestellt, bei der es um das tatsächliche Angebot unserer örtlichen Kindergärten (Edith-Stein, Jona, Storchennest, Spielwald) ging. Das Ergebnis, das im März vorlag:

Von den vier Kindergärten konnte nur einer ein uneingeschränktes Angebot ohne Ausfallzeiten melden. Bei den anderen gab es vorzeitige Schließungen für alle, teilweise vorzeitige Schließungen einzelner Gruppen, Reduzierung der Betreuungszeit, Reduzierung der Kinderzahl (d.h. viele Kinder durften nicht kommen).

Zeitweise kam es geballt: Manchmal war eine ganze Woche betroffen, manchmal mehrere Tage am Stück. Manche Gruppe traf es stärker (Pech!) als andere (Glück?). Je nach Einrichtung ergab die Abfrage häufiger im Oktober, November und besonders im Dezember.

Von dem, was das für Familien bedeutet, die keine private Ersatzbetreuung (z.B. Großeltern) am Ort haben, können die Betroffenen ein Lied singen.

Auf der Strecke bleibt die Vereinbarkeit von Familie und Berufsausübung. Hier sind überwiegen Mütter betroffen, die sowieso schon häufig nur Teilzeitstellen haben. Probleme mit Arbeitgebern sind vorprogrammiert. Die eigene Altersvorsorge trifft es auch.

Besteht jetzt die Gefahr, dass jüngere Kinder noch stärker betroffen sind, wenn unter allen Umständen die Vorschulkinder betreut werden müssen?

Die Anfrage zeigte auch, dass es auch anders geht. Ein Blick in die Umgebung zeigt: Auch anderenorts gibt es Kindergärten ohne Ausfälle.

Das muss bei uns der verlässliche Normalfall werden! Die CDU wird weiter ein Auge darauf haben!

 

Auf allen Kanälen:
Regelmäßig zum Nachlesen:

CDU Muggensturm im Gemeindeanzeiger


Regelmäßig zum Aufrufen:

CDU Muggensturm auf www.cdu-muggensturm.de
 


Und zum "Followen": CDU Muggensturm bei
Facebook: CDU Muggensturm

 
WIR SIND NICHT BEI "Telegram".